"Die Unterstützung von pflegenden Angehörigen kann nicht weit genug gehen"

Univ.-Prof. Dr. Andreas Kumpf

 
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Mit der DEA- App zu mehr Lebensfreude 

Im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen leiden unter einer Demenz nicht nur die Betroffenen selbst, sondern – und nicht selten in höherem Maße – die betreuenden Angehörigen. Als Folge davon wird häufig auch die Lebensqualität beeinflusst. Dieses Forschungsprojekt soll mithilfe einer App dazu beitragen die Lebensqualität der Angehörigen und der Betroffenen wesentlich zu verbessern.

 

Die App soll den Angehörigen helfen

  • Mehr Lebensfreude in den Alltag der an Demenz erkrankten Menschen zu bringen

  • Konkrete und individuell auf die Person abgestimmte Alltagsaktivitäten für jeden Tag anbieten zu können, die einem selbst auch gut tun

  • Den Alltag zu erleichtern und auch zu strukturieren

  • Sich mit anderen Betreuungspersonen zu vernetzen, den Betreuungsalltags zu organisieren und Informationen auszutauschen

  • Fundierte Informationen über demenzielle Erkrankungen zu erhalten

  • Mit Überforderung und schwierigen Situationen im Betreuungsalltag durch das Bereitstellen von wissenschaftlich fundierten Empfehlungen besser umgehen zu können. Im Notfall Kontaktadressen und Telefonnummern griffbereit zu haben

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Prototype

Aktuell wird die App programmiert und mit vielfältigen Anwendungsbeispielen angereichert.

 
 
 

 Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 100.000 Personen mit unterschiedlichen Formen von Demenz.

 
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Hintergrund zu Demenz

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 100.000 Personen mit unterschiedlichen Formen von Demenz. Aufgrund der demographischen Entwicklung und gleichzeitiger Erhöhung der Prävalenzrate wird dieser Anteil bis zum Jahr 2050 auf ca. 230.000 Personen ansteigen und sich somit mehr als verdoppeln. Weitere Daten zeigen, dass 85% der von Demenz betroffenen Menschen zu Hause leben und ihre Betreuung und Versorgung meist durch Angehörige stattfindet. Derzeit werden demenziell erkrankte Menschen von mehr als 300.000 pflegenden bzw. betreuenden Angehörigen (neben zusätzlichen mobilen Diensten oder der professionellen Unterstützung durch 24-Stunden  Betreuung) versorgt. Auch diese Gruppe wird sich bis 2050 mehr als verdoppeln.

Projektzielsetzungen

Die in diesem Projekt zu entwickelnde App DEA richtet sich vor allem an die betreuenden Angehörigen und soll einerseits deren Belastung reduzieren und andererseits die Betreuungsqualität und -kompetenz steigern und somit zur Aufrechterhaltung einer hohen Lebensqualität von Erkrankten und Betreuenden beitragen.

Ergebnisse und Conclusio

Ein breitangelegtes longitudinales Evaluationsdesign soll die Wirksamkeit mehrdimensional abbilden. Die Nachnutzung ist ebenso sichergestellt wie eine Geschäftsmodellentwicklung und Modellausdehnung.. Das Projekt ist auf 24 Monate ausgerichtet und beinhaltet 7 Arbeitspakete.

 

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Prototype

Aktuell wird die App programmiert und mit vielfältigen Anwendungsbeispielen angereichert.